Dangast, Tourismus und Bäder: 

Unsere aktuellen Pressemitteilungen 

„Wofür steht das „S“ in SPD?“ –
Gebührenanpassung für Menschen mit Behinderung abgelehnt

Pressemitteilung vom 24. April 2026

Wer den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern in der jüngsten Sitzung des Betriebsausschusses für Tourismus und Bäder zugehört hat, konnte nicht bestreiten, dass reale Einschränkungen zur Debatte standen, die nicht nur beim Besuch eines Schwimmbades zum Tragen kommen.

Umso bemerkenswerter ist die Reaktion im Ausschuss: Der Antrag der Fraktion ZUKUNFT VAREL, die Ermäßigung in den Vareler Bädern wieder ab einem Grad der Behinderung von 50 zu gewähren, wurde von SPD und CDU mehrheitlich abgelehnt. Zustimmung gab es lediglich von den Grünen.

Gesche Wittkowski, Ausschussmitglied und Bürgermeisterkandidatin, erläutert: „2022 wurde im Zuge einer Gebührenerhöhung, die wir im Übrigen schon damals abgelehnt haben, die Schwelle für Vergünstigungen klammheimlich von einem Grad der Behinderung von 50 auf 70 angehoben – ohne dass dies im Ausschuss überhaupt thematisiert oder diskutiert wurde. Erst die betroffenen Bürger haben uns darauf aufmerksam gemacht. Ich ärgere mich doppelt: Erstens wird die Situation für ohnehin benachteiligte Menschen weiter verschlechtert, denn sie können die Angebote eines Bades eben nicht uneingeschränkt nutzen. Zweitens zeigt sich hier ein fragwürdiger Umgang der Verwaltung mit sensiblen Veränderungen – und ein fehlendes Kontrollverständnis im Ausschuss. Selbst nach unserem Antrag gab es an diesem Verwaltungshandeln keine Kritik, keine Nachfrage, erst recht kein Aufbegehren. Wer so agiert, stellt sich selbst als Ratsmitglied infrage.“

Karl-Heinz Funke, Fraktionsvorsitzender von ZUKUNFT VAREL, ergänzt: „Die Begründung der Verwaltung – man wolle „vereinheitlichen“ und orientiere sich an anderen Bädern – greift zu kurz. Einheitlichkeit hätte auch bedeuten können, beide Bäder auf 50 zu setzen. Genau das machen andere Kommunen – unter anderem auch Bockhorn und Oldenburg. Wir reden hier über eine Maßnahme mit sehr überschaubaren finanziellen Auswirkungen, aber einer großen Signalwirkung. Diese Chance wurde versäumt.“

Peter Goetz und Anke Horeis zeigen sich enttäuscht: „Wofür steht eigentlich das „S“ in SPD, wenn nicht für „sozial“?“ Beide sind Gründer einer Arbeitsgemeinschaft, die sich innerhalb der Wählergemeinschaft ZUKUNFT VAREL mit Fragen der Teilhabe auseinandersetzt. „Wir werden solche Themen weiterhin konsequent aufgreifen. Die Stimmen aus der Bürgerschaft haben gezeigt, wie wichtig es ist, genau hinzuhören. Teilhabe ist kein Luxus und darf auch nicht so behandelt werden.“

Pressemitteilung vom 8. Januar 2026:

ZUKUNFT VAREL unterstützt Sportstätten-Förderantrag für das Hallenbad
Die Wählergemeinschaft ZUKUNFT VAREL möchte ein wirtschaftlich sinnvolles Konzept für zukunftsfähiges Schwimmen in Varel unterstützen und hat deswegen in einer Ausschusssitzung zum Thema „Hallenbad“ dafür gestimmt, Fördermittel aus einem entsprechenden Bundesprogramm zu beantragen. Die Vorsitzende der Wählergemeinschaft und Bürgermeisterkandidatin Gesche Wittkowski hat auch in der Vergangenheit immer wieder betont, wie wichtig der niedrigschwellige Zugang zu Schwimmstätten ist und sich unter anderem für eine Ausweitung des Badepassangebotes sowie moderate Eintrittspreise für das Quellbad eingesetzt.
Nunmehr stellt sich die Frage, wie in Zukunft mit dem Vareler Hallenbad umzugehen ist: Sanierung des Bestandes oder Neubau. „Wir müssen mit Bedacht prüfen, welche Form für die Stadt Varel die wirtschaftlichere und langfristig sinnvollere Variante ist“, so Gesche Wittkowski. Aus Sicht der Bürgermeisterkandidatin ist dabei eine umfassende Abwägung sowie Analyse vorzunehmen, um Schnellschüsse und nicht absehbare Folgekosten zu vermeiden.
Ratsmitglied und Co.-Vorsitzender der Wählergemeinschaft Alfred Müller: „Der Bedarf für ein funktionsfähiges Schwimmbad in Varel liegt auf der Hand. Den Vareler Bürgern gegenüber sind wir verpflichtet, auch die Möglichkeit zu prüfen, das bestehende Hallenbad auch energetisch zu sanieren. Aus den uns vorliegenden Unterlagen geht jedenfalls hervor, dass das Anbringen einer Photovoltaik-Anlage auf dem sanierten Dach möglich sein dürfte.“
Gloria Thimm, Mitglied der Wählergemeinschaft, ergänzt hierzu: „Jeder möchte lange Schließzeiten vermeiden. Aber auch die Standortfrage im Falle eines Neubaus muss umfassend und ehrlich mit allen Beteiligten, auch Schulen und Vereinen, besprochen werden.“
Karl-Heinz Funke wies noch in der Sitzung darauf hin, dass in dieser Angelegenheit dringend Gespräche mit den anderen Kommunen geführt werden müssen. So hatte zuletzt der „Gemeinnützige“ darüber berichtet, dass auch Bockhorn und Zetel Fördermittel aus demselben Programm für ein eigenes Lehrschwimmbecken beantragen wollen, um den durch die Stadt Varel massiv erhöhten Kosten fürs Schulschwimmen entgegenzuwirken. „Es ist doch absurd, dass wir in diesem Punkt miteinander konkurrieren. Wir müssen zusammenarbeiten. Dieser Konflikt gehört vom Tisch, das muss der Bürgermeister klären“, so Funke abschließend.
Abzuwarten bleibt nun, ob der Stadt Varel entsprechende Fördermittel zur Verfügung gestellt werden.

  

     

Pressemitteilung vom 31. August 2025:

Zukunft Varel beantragt Querungshilfe und erinnert an Dorferneuerung

Nachdem die „Akademie Dangast“ angeregt hat, einen Kunstpark auf der Freifläche vor dem Dorfkrug zu etablieren und dieser Prozess politisch in Gang gesetzt wurde, sieht die Fraktion Zukunft Varel mehr denn je die Erforderlichkeit einer Querungshilfe am Dangaster Ortseingang (Kreuzung Edo-Wiemken-Straße/Oldeoog-Straße/Deichstraße).

„Die Kreuzung birgt seit jeher ein hohes Gefahrenpotential für alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere für Kinder. Radfahrer und Fußgänger müssen hier die Straßenseite wechseln, während die Sicht aus der Deichstraße aufgrund der baulichen Gegebenheiten eingeschränkt ist“, so Gesche Wittkowski (Vorsitzende der Wählergemeinschaft). „Wir reden schon so lange über dieses Thema, jetzt muss endlich auch gehandelt werden. Deswegen haben wir einen Antrag auf Konzeption und Umsetzung einer Querungshilfe gestellt.“

In diesem Zusammenhang erinnert Gloria Thimm (Zukunft Varel) auch an die ehemaligen Planungen zur Umgestaltung des Ortseingangs im Rahmen der Dorferneuerung Dangast. Schon 2013 hatte eine Arbeitsgruppe im Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Umweltschutz vorgeschlagen, die Fahrspuren durch eine Grünfläche zu trennen und die Verkehrssituation auf diese Weise zu beruhigen und übersichtlicher zu gestalten. „Vielleicht wäre die Einrichtung des Kunstparks in Verbindung mit einer gut gestalteten Querungshilfe, z.B. in Form einer Verkehrsinsel, ein Kompromiss, um die vor fast 15 Jahren ausgearbeiteten Lösungsansätze doch noch umzusetzen“ so Thimm.

 

Pressemitteilung: Antworten zur „Pricke“ unbefriedigend und nur zum Teil richtig – Vertraulichkeit aufheben und umfassend informieren

„Die Antworten von Bürgermeister Wagner und Kurdirektor Taddigs sind unbefriedigend und nur zum Teil richtig“, so Funke, „kein Wort davon, dass Vereinbarungen nicht eingehalten wurden, dass der Pachtvertrag von der Vertragspartei zwischendurch gekündigt worden war, kein Wort davon, dass vor Abschluss („Modifizierung“) des neuen Pachtvertrags ein weiteres Angebot vorlag, das nicht einmal ernsthaft geprüft wurde. Auch kein Wort dazu, warum man auf eine Ausschreibung, wie von ZUKUNFT VAREL gefordert, schlichtweg verzichtete.
Gegenwärtig wird im Übrigen in der Öffentlichkeit darüber geredet, dass die Stadt zwar 1.008.000€ für den „Rückkauf“ der „Pricke“ gezahlt hat, aber Handwerker, die am Bau beteiligt waren, kein Geld gekriegt haben. Bisher haben wir darauf keine Antwort bekommen.
Wir machen einen Vorschlag: Wenn es nichts zu verbergen gibt, wird im Einvernehmen mit allen Beteiligten die Vertraulichkeit aufgehoben und die ja immer propagierte Transparenz hergestellt.“

Pressemitteilung vom 12. Februar 2025: 

Schluss mit der Geheimniskrämerei: 
Die Vareler Bürger verdienen Aufklärung!


Die Berichterstattung zum sogenannten Kauf der „Pricke“ hat nicht zur Aufklärung offener Fragen seitens der Vareler Bürger beigetragen – im Gegenteil: Weder die tatsächlichen Besitzverhältnisse von Grundstück und Gebäude noch die Umstände und Konsequenzen des Kaufs sowie der Wiederverpachtung werden ausreichend beleuchtet.

„Das geht so nicht. Immer wieder werden wir von Varelern angesprochen, die keinerlei Verständnis für dieses Vorgehen aufbringen können. Seit Langem kursieren dabei auch unzählige Gerüchte in Dangast und umzu. Bei einer Summe von über einer Million Euro hat die Stadt sachlich und präzise darüber aufzuklären, warum und wie die Entscheidungen zustande gekommen sind, wenn sie nicht das Vertrauen der Bürger verspielen will. Im Übrigen waren und sind wir jederzeit bereit, unser Abstimmungsverhalten zu erläutern – das erwarten wir auch von anderen“, so Karl-Heinz Funke (ZUKUNFT VAREL).

Die Fraktion ZUKUNFT VAREL fordert daher, dass der Bürgermeister zu folgenden Fragen Stellung nimmt, um die Vareler Bevölkerung aufzuklären:

1.     Wie sahen und sehen die genauen Besitzverhältnisse (Grundstück und Gebäude) vor bzw. nach dem Kauf aus?

2.     Welche Gründe führten zum Kauf bzw. zur Investition von 1.008.000€?

3.     Warum erfolgte eine Neuverpachtung ohne Ausschreibung?

Pressemitteilung vom 26. November 2024:

 Eindeutiger Beschluss zum Dangaster Hafen notwendig –
„Fördermöglichkeit zwischen 70 und 90%.“

 
Hinsichtlich des Erhaltes des Dangaster Hafens in seiner jetzigen Form und der damit verbundenen Erneuerung der vorhandenen Stahlspundwand ist dringend ein eindeutiger Grundsatzbeschluss seitens der Stadt Varel notwendig. Das betont die Gruppe ZUKUNFT VAREL/ KLARE KANTE im Rat der Stadt Varel. Schon im Oktober habe sie dazu einen entsprechenden Antrag gestellt.
Dabei geht es um die Übernahme von Mehrkosten bei einer Erneuerung der Stahlspundwand gegenüber den Kosten der vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz lediglich vorgesehenen Schüttung.
Karl-Heinz Funke, Fraktionsvorsitzender von ZUKUNFT VAREL: „Diese Mehrkosten (geschätzt 900.000€) können nach verlässlichen Informationen aus dem Niedersächsischen Landtag zwischen 70 und 90% gefördert werden (Landes- und EU-Mittel); diese sinnvolle Förderung sollten wir unbedingt nutzen, denn wir wollen, dass der Dangaster Hafen u.a. wegen des Tourismus, der Fischerei und des Ortsbildes erhalten bleibt.“         

Pressemitteilung vom 4. Juni 2024:

Schließung des Quellbades – Maßnahme erfolgt ohne Absprache und ohne Abwägung


Wenn das Außenbecken des Quellbades kurzfristig geschlossen wird, so handelt es sich um eine Entscheidung der Kurverwaltung, die ohne Absprache oder Vorankündigung in dem entsprechenden Fachausschuss, also ohne Rücksprache mit den gewählten Ratsmitgliedern, im Alleingang erfolgt. Dies stellt die Fraktion ZUKUNFT VAREL klar.„Wir wurden davon ebenso überrascht wie die Bürger der Stadt und unsere Gäste“, kritisiert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gesche Wittkowski, „Einmal mehr zeigt sich hier, wie sich Teile der Verwaltung völlig verselbständigt haben.“Dementsprechend erfolgt die Maßnahme auch ohne die notwendige Abwägung der Konsequenzen: Unzufriedene Urlaubsgäste suchen sich andere Küstenbäder mit beständigem Angebot; Kurgäste, die ihren Kuraufenthalt lange geplant haben, erfahren erst vor Ort, dass sie das ihnen versprochene Jod-Sole-Bad nicht zum Schwimmen nutzen können und Dangaster sowie Vareler Unternehmer, die ohnehin unter dem angehobenen Gewerbesteuersatz ächzen, leiden finanziell unter dieser Entwicklung. „Man darf nicht vergessen, dass es für Familien, die hier Urlaub machen, im Grunde kein anderes Angebot in Dangast gibt. Insofern kann man einen Ort auch kaputtsparen“, so der Fraktionsvorsitzende Karl-Heinz-Funke abschließend.