Jugend, Familie und Soziales:
Unsere aktuellen Pressemitteilungen
Pressemitteilung vom 12. Februar 2026:
Jugendbadepass 2026 – ZUKUNFT VAREL erreicht Ausweitung des Angebots
Der Jugendbadepass 2026 ist nach einstimmigem Beschluss des Ausschusses für Jugend, Familien und Soziales erstmals länger gültig. Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 18 Jahren können damit in den Sommerferien bis zu zehnmal ganztägig gratis das DangastQuellbad besuchen und nicht genutzte Gutscheine nun auch in den Herbstferien einlösen.
„Geduld, Vehemenz und Kompromissbereitschaft haben sich ausgezahlt“, freut sich die Ausschussvorsitzende Gesche Wittkowski. Noch im Mai letzten Jahres hatte sich der Ausschuss für Jugend, Familien und Soziales mehrheitlich gegen eine von ZUKUNFT VAREL vorgeschlagene Veränderung des Jugendbadepasses ausgesprochen. „Wir hatten seinerzeit vorgeschlagen, dass der Badepass über die Sommerferien hinaus bis zum Jahresende gültig ist und dass die Begrenzung auf 3,5 Stunden aufgehoben wird. Im ersten Schritt konnten wir erreichen, dass der Badepass ganztägig gültig ist und nun darf er immerhin auch in den Herbstferien genutzt werden. Das ist, gerade angesichts der hohen Eintrittspreise, ein richtiger Schritt“, so die Bürgermeisterkandidatin Wittkowski.
Ricarda Fricke, Mitglied der Wählergemeinschaft, ergänzt: „Wir müssen Kinder und Jugendliche stärker in unser politisches Denken und Handeln einbeziehen. Zum einen ist es überlebenswichtig, dass Kinder frühzeitig ans Wasser gewöhnt werden und sicher schwimmen können. Zum anderen ist ja bis heute ist spürbar, wie sehr die Jüngeren unter den Beschränkungen der Pandemiejahre gelitten haben. Wir müssen diese Folgen im Blick haben und darauf reagieren. Das werden wir auch weiterhin tun.“
Pressemitteilung vom 29. September 2025:
Antrag auf Willkommensgeschenk für neugeborene Vareler einstimmig angenommen
Die Fraktion ZUKUNFT VAREL hat die Konzeption und Umsetzung eines „Willkommensgeschenks“ für neugeborene Varelerinnen und Vareler beantragt. Bisher gab es seitens der Stadt lediglich einen knappen Glückwunsch im Anschreiben zur Geburtsurkunde. Gesche Wittkowski, stellvertretende Fraktionsvorsitzende, erläutert: „Die Geburt eines Kindes ist die größte Veränderung im Leben der Bürgerinnen und Bürger. Wir möchten, dass wir Vareler unsere Neubürger herzlich willkommen heißen. Neben einem Geschenk zur Geburt können wir auf diesem Weg auch über Beratungs- und Unterstützungsangebote informieren.“ Die ersten Vorschläge der Verwaltung wurden jetzt im Ausschuss für Jugend, Familien und Soziales vorgestellt.
„Ich freue mich sehr, dass Annika Schotter und Heiko Eilers vom zuständigen Fachbereich der Stadt ganz konkrete Beispiele vorgestellt haben, die auf große Zustimmung gestoßen sind. Auch den vorgeschlagenen „Neubürgerempfang“ im Rahmen eines Familiennachmittages finde ich sehr reizvoll. Eine solche Veranstaltung macht nicht nur deutlich, dass uns Kinder und Familien ganz besonders wichtig sind, sondern bietet auch die Gelegenheit, sich persönlich mit anderen Eltern auszutauschen und Kontakte zu knüpfen“, so Gesche Wittkowski weiter.
Der Antrag für das Willkommenspaket unterstreicht die familien- und sozialpolitische Haltung der Wählergemeinschaft ZUKUNFT VAREL.
„Ob kinderärztliche Versorgung und die Forderung nach einem Sozialpädiatrischen Zentrum, der Erhalt und die Weiterentwicklung von Spielplätzen, das Ringen um Grundschulstandorte und ihre Ausstattung, der Jugendbadepass und familiengerechte Eintrittspreise in die Bäder oder Verbesserungen bei der Schülerbeförderung – wir wollen Varel noch kinder- und familienfreundlicher machen, weil für uns klar ist: Darin liegt die Zukunft unserer Stadt", so Gesche Wittkowski abschließend.
Pressemitteilung vom 22. Mai 2025:
Jugendbadepass 2025 – Verpasste Chance für Vareler Kinder und Jugendliche
Der Ausschuss für Jugend, Familie und Soziales hat sich in der Sitzung am 21. Mai mehrheitlich gegen eine von ZUKUNFT VAREL vorgeschlagene Veränderung des Jugendbadepasses 2025 ausgesprochen. Die Ausschussvorsitzende Gesche Wittkowski hatte in der letzten Sitzung angeregt, dass der Badepass, der Vareler Kindern und Jugendlichen 10 Mal freien Eintritt ins Dangast Quellbad gewährt, zukünftig auch über die Sommerferien hinaus bis zum Jahresende gültig ist und dass die Begrenzung auf 3,5 Stunden aufgehoben wird. Der Antrag wurde seiner Zeit zur Beratung in die Fraktionen gegeben – und nun mehrheitlich abgelehnt. Auch ein zweiter Vorschlag, den Badepass zumindest noch für die Dauer der Herbstferien gültig zu erklären, fand keine Mehrheit bei SPD und CDU. „Ich hätte mich gefreut, wenn Vareler Kinder und Jugendliche diese Gutscheine, die ihnen ja ohnehin ausgegeben werden, auch nach den Sommerferien einlösen können – also zu Zeiten, in denen das Quellbad längst nicht so gut besucht ist wie in den Ferien. Während der Pandemiejahre haben wir alle betont, dass Kinder und Jugendliche am stärksten unter den Beschränkungen leiden. Es wurde immer gefordert, dass wir die Folgen im Blick behalten müssen. Dass diese Zeit an den Kindern nicht spurlos vorbeigegangen ist, merken wir an allen Ecken und wir hätten heute eine Möglichkeit gehabt, darauf zu reagieren.“
Auch Alfred Müller zeigt sich enttäuscht: „Mit fadenscheinigen Argumenten, etwa über zu hohe Kosten für die Stadt, hat die Mehrheitsgruppe aus SPD und CDU unseren Vorschlag leider abgelehnt. Tatsächlich sind die finanziellen Auswirkungen minimal – umso größer wäre aber das Zeichen gewesen, dass wir Kinder und Jugendliche in unser politisches Handeln und Denken einbeziehen.“
„Immerhin haben wir erreicht, dass der Badepass ganztägig gültig ist, auch wenn das aus unserer Sicht zu wenig ist. Zudem wurde seitens der Mehrheitsgruppe angekündigt, dass man auf unsere Vorschläge zu einer Reduzierung der Eintrittspreise reagieren will. Wir haben die letzten Erhöhungen durch SPD und CDU abgelehnt und immer wieder darauf hingewiesen, dass der Eintritt unverhältnismäßig teuer ist. Insofern sehen wir hier dringenden Handlungsbedarf, die Eintrittspreise zu senken“, so Wittkowski und Müller abschließend.
Pressemitteilung vom 3. Februar 2025:
An den Vareler Spielplätzen darf nicht gespart werden!
Dem Antrag der CDU über die Prüfung der Spielplätze kann die Fraktion ZUKUNFT VAREL nur insofern zustimmen, als damit der Auftrag an die Verwaltung geht, sich ernsthaft mit dem Thema Spielplätze auseinanderzusetzen.
„Zugleich lehnen wir die Reduzierung der Spielplatzanzahl zum Zwecke der Haushaltskonsolidierung entschieden ab. Für die Fraktion ZUKUNFT VAREL steht eindeutig fest: Spielplätze in ausreichender Zahl, in unterschiedlicher Gestaltung sind im gesamten Stadtgebiet notwendig. Dass ausgerechnet bei den Kindern gespart werden soll, erschließt sich angesichts anderer, im Übrigen auch viel größerer, Einsparpotentiale überhaupt nicht“, so die stellvertretende Vorsitzende Gesche Wittkowski.
Die Tatsache, dass in einer Straße zum Zeitpunkt der Prüfung wenige oder gar keine Kinder in einer Straße leben, darf auch nicht das ausschlaggebende Argument für eine Schließung sein. Dieser Umstand kann sich alsbald wieder ändern und eine Stadt, die für junge Familien attraktiv sein will, muss ausreichende und gute Spielplätze vorhalten. Öffentliche Spielplätze sind ein Zeichen von gelebter Kinder- und Familienfreundlichkeit.
Wird ein Spielplatz wenig genutzt, ist daher auch zu fragen, ob und wie er so aufgewertet werden kann, dass er wieder für Familien attraktiv wird. In Zeiten, in denen Kindergärten, Schulen und Elternhäuser den allgegenwärtigen Einfluss der digitalen Welt auf die Kinder beklagen, ist dies umso wichtiger. Kinder müssen draußen spielen, wenn sie gesund aufwachsen sollen. Spätestens seit den schwerwiegenden Folgen, die die Corona-Pandemie und die damit verbunden Einschränkungen auf die Gesundheit unserer Kinder hatten, sollte das unstrittig sein.
Wir fordern daher, dass nicht nur die Reduzierung, sondern damit zugleich die Instandsetzung, die Weiterentwicklung und auch Neugestaltung von Spielplätzen geprüft werden. Jeder durch eine mögliche Schließung gesparte Euro soll in die Pflege, den Erhalt und die Weiterentwicklung anderer, ggf. auch neuer Spielplätze fließen.
Pressemitteilung vom 17. März 2024:
Ausschuss beschließt Prämie - ZUKUNFT VAREL behält Kinderarztmangel weiter im Blick
Die Fraktion ZUKUNFT VAREL begrüßt, dass der Ausschuss für Jugend, Familien und Soziales unserer Forderung gefolgt ist und nun eine Förderrichtlinie verabschiedet hat, um die kinderärztliche Versorgung in Varel zu verbessern. Allerdings sehen wir in der Höhe der beschlossenen Prämie von 10.000 Euro eine vertane Chance. Wir hatten eine höhere, mit anderen Kommunen vergleichbare Prämie gefordert und uns damit ein deutlicheres Zeichen an die Ärzteschaft gewünscht. Der Verweis aus der Mehrheitsgruppe von SPD und CDU, man müsse in Zeiten knapper Kassen sparen, zeugt von einer merkwürdigen Prioritätensetzung. Anscheinend hat man in der Mehrheitsgruppe noch immer nicht den Ernst der Lage erkannt: Eine bestmögliche kinderärztliche Versorgung ist ein wichtiger Standortfaktor. Wer dem vielbeschworenen Fachkräftemangel ernsthaft entgegentreten will, muss vor allem Familien eine attraktive Infrastruktur bieten. Das Argument der knappen Kassen ist auch dann schwer nachvollziehbar, wenn man einen Blick auf die sonstigen Ausgaben wirft: Für andere Projekte und Vorhaben ist das Geld durchaus vorhanden. Warum nun ausgerechnet bei der Bemühung um die dringend notwendige Anwerbung von Kinderärzten gespart werden soll, konnte auch in der Ausschusssitzung niemand beantworten. Wenn man die Aussicht auf Erfolg solcher Maßnahmen schmälern will, weil man sie nicht selbst entwickelt hat, dann ist das ein fatales Zeichen, denn die Gesundheit der Kinder und Familien vor Ort sollte wichtiger sein als parteipolitische Befindlichkeiten.ZUKUNFT VAREL wird die Entwicklung rund um die kinderärztliche Versorgung auch weiterhin genau im Blick behalten. Wir hoffen, dass der Standort Varel für niederlassungswillige Kinderärzte jetzt ernsthaft in Betracht kommt und wir werden politisch alles dafür tun, dass die Ärzte ihr Vorhaben auch umsetzen können.
Stellungnahme unserer Ratsfrau Gesche Wittkowski vom 23. Februar 2024:
Aus Signalen müssen jetzt Fakten werden
Nach einem Jahr liegen nun endlich Beispiele und Vorschläge vor, wie die Kinderarztversorgung in Varel verbessert werden kann. Nicht vergessen werden darf aber, dass der Weg bis hierhin sehr steinig war: Die Dringlichkeit des Themas wurde heruntergeredet beziehungsweise schlicht nicht wahrgenommen. Und so kam es dann auch, dass eine Ratskollegin selbst in der letzten Sitzung noch von einem „Schnellschuss“ sprach.
Die „positiven Signale“ sind zur Zeit nicht wirklich mehr als das – Signale. Der Ausschuss hätte sich noch am Mittwoch auf Details einigen und ein Prämienprogramm auf den Weg bringen können, wie es in umliegenden Kommunen längst üblich ist. Am Ende entschied man sich aber – entgegen meiner Bitte, jetzt endlich zu einer Entscheidung zu kommen – dafür, das Konzeptpapier noch einmal zur Beratung in die Fraktionen zur Beratung zu geben.
Es ist gute demokratische Gepflogenheit, bei Beratungsbedarf so zu verfahren und die Bitte der Ausschussmitglieder ist selbstverständlich zu akzeptieren.
Gleichzeitig mutet es dann aber durchaus befremdlich an, dass schon einen Tag später eine Pressemeldung der Stadt vorliegt, die von der SPD Varel fleißig verbreitet wird. Hier soll wohl der Eindruck entstehen, die Stadt Varel und sogar die SPD hätten das Thema „Kinderärzte“ ganz oben auf der Agenda.
Fakt ist: Obwohl der Kinderarztmangel in der Vareler Bevölkerung schon lange beklagt wird, haben SPD, CDU, Grüne und FDP diesen Missstand gekonnt ignoriert oder schlicht verpennt. Erst die Wählergemeinschaft ZUKUNFT VAREL setzte das Problem ganz oben auf die Tagesordnung und forderte immer wieder beharrlich die Erarbeitung von Vorschlägen und Konzepten ein – teilweise sogar gegen völlig absurden Widerstand aus den Reihen der anderen Parteien.
Wie geht es jetzt weiter? Die Zeit rennt. Die Fraktionen haben jetzt den Auftrag, das Konzept zu beraten, dann muss daraus ein Antrag formuliert werden, der noch vor der nächsten Ratssitzung und den Haushaltsbeschlüssen angenommen werden muss.
Wir erwarten im zuständigen Ausschuss und im Rat eine zügige und ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema und eine Beschlussfassung am 13. März im Ausschuss für Jugend, Familien und Soziales. Wir können keine weiteren Verzögerungen mehr zulassen. Die Familien erwarten zu Recht, dass jetzt endlich etwas passiert. Aus Signalen müssen Fakten werden.