„Chance für die Innenstadt nutzen“ –
ZUKUNFT VAREL beantragt neue Gebührenordnung für innerstädtische Parkplätze

Pressemitteilung vom 4. Mai 2026

Mitglieder der Wählergemeinschaft ZUKUNFT VAREL haben sich bei einem Treffen mit Vareler Gewerbetreibenden aus der Innenstadt über die Herausforderungen für den Vareler Einzelhandel ausgetauscht.
„Die wirtschaftliche Lage ist angespannt, das spüren die Gewerbetreibenden deutlich“, so Gloria Thimm, Mitglied von ZUKUNFT VAREL. „Auch und gerade in Zeiten gestiegener Spritpreise könnte und sollte das Einkaufen vor Ort wieder attraktiver werden. Insofern kann die derzeit schwierige Situation auch als Chance für die Innenstadt begriffen werden, die es jetzt zu nutzen gilt.“
Gesche Wittkowski, Vorsitzende der Wählergemeinschaft und Bürgermeisterkandidatin, führt aus: „Wir gehen mit verschiedenen Anregungen aus diesen konstruktiven Gesprächen, etwa zu fehlenden Sitzgelegenheiten, zur Begrünung der Stadt oder zum Umgang mit Leerständen und Neugründungen. Einen ersten Antrag haben wir unmittelbar nach dem Gespräch gestellt – kostenfreies Parken in der Innenstadt für bis zu zwei Stunden.“
Stephanie Zug, Mitglied von ZUKUNFT VAREL, fordert darüber hinaus, dass die Geschäftsleute stärker in Planungen der Stadt eingebunden werden: „Die Geschäftsinhaber spüren die Anhebung der Gewerbesteuer als deutliche Mehrbelastung. Dann muss man sie seitens der Stadt zumindest konsequent einbeziehen, wenn es darum geht, die Innenstadt zu gestalten. Als Verkäuferin, die jeden Tag vor Ort ist, würde ich mir wünschen, dass man z.B. Veranstaltungen gemeinsam plant, dass man sie nicht nur auf den Schlossplatz konzentriert und dass sie rechtzeitig und wirksam angekündigt werden.“
Paula Faber, Mitglied der Wählergemeinschaft, ergänzt: „Bei allen Herausforderungen, vor denen die Innenstädte stehen, sehe ich in Varel großes Potential – wir haben eine hübsche Innenstadt mit schönen Geschäften und der Börse der Ideen, es gibt regelmäßigen Tourismus und eine gute Verkehrsanbindung. Das alles muss genutzt und vor allem richtig beworben werden, um auch dem Leerstand entgegenzuwirken.“
Ricarda Fricke, Mitglied von ZUKUNFT VAREL, resümiert: „Ich gehe selbst gern in der Innenstadt einkaufen und möchte daher eine lebendige Geschäftswelt erhalten. Das zeitlich begrenzte kostenfreie Parken ist ein erster richtiger Schritt. Über weitere Maßnahmen tauschen wir uns jetzt intensiv aus.“ 

Pressemitteilung vom 16. April 2026:
Zukunft Varel fordert Tempo 30 im Tweehörnweg – mehr Sicherheit, weniger Lärm

Mitglieder der Wählergemeinschaft ZUKUNFT VAREL sind einer Einladung von Anwohnern des Tweehörnwegs gefolgt, um sich vor Ort ein Bild von der Verkehrssituation zu machen. Die Wählergemeinschaft fordert nachdrücklich eine spürbare Verkehrsberuhigung. Neben Durchfahrtsverboten für Schwerlastverkehr und einem flüssigeren Verkehrsgeschehen auf der Oldenburger Straße sowie der Bürgermeister-Heidenreich-Straße sei insbesondere die Reduzierung auf Tempo 30 eine sinnvolle Maßnahme. „Uns geht es vor allem darum, die Wohnquartiere am und um den Tweehörnweg von dem Verkehrsaufkommen zu entlasten, um höhere Sicherheit zu erreichen und die Lärm- und Abgasbelastung zu reduzieren“, erklärt Ricarda Fricke, Mitglied von ZUKUNFT VAREL.
„Wir haben bereits die Reduzierung der Geschwindigkeit beantragt“, so Bürgermeisterkandidatin und Vorsitzende Gesche Wittkowski. „Weniger Tempo bedeutet in der Regel kürzere Bremswege und dadurch auch mehr Sicherheit für Kinder und Radfahrer. Es muss endlich ermöglicht werden, dass die vielen Kinder hier sicher die Straße überqueren können. Zudem ist der gesamte Südwesten des Stadtgebiets zwischen Bürgermeister-Heidenreich-Straße, Oldenburger Straße und Autobahn erheblichen Lärmemissionen ausgesetzt. Eine Beruhigung ist daher nicht nur wünschenswert, sondern geboten.“
„Uns ist klar, dass Bundesgesetze auch Grenzen setzen. Aber wir erwarten, dass die Verwaltung jegliche Ermessensspielräume nutzt, Lärmmessungen vornimmt und auch prüft , wie stark der Tweehörnweg als Schulweg frequentiert ist und welche Verkehrsverlagerungen die Einrichtung der Osterstraße als Fahrradstraße nach sich ziehen wird“, betont Gloria Thimm, Mitglied von ZUKUNFT VAREL.
„Die Lärmkartierung 2024 hat außerdem deutlich gezeigt, dass die Anwohner an der Oldenburger Straße erheblichen Belastungen ausgesetzt sind, sodass wir unsere Forderung nach einer Sperrung der Oldenburger Straße für den Schwerlastverkehr noch nicht aufgegeben haben“, ergänzt Fabian Kirsch, Mitglied der Wählergemeinschaft.
Die Attraktivität und Lebensqualität in Varel müsse durch vernünftige Verkehrsleitplanung, soweit sie für die Stadt möglich und zulässig ist, verbessert werden, sind sich die Mitglieder der Wählergemeinschaft einig. „Die Gesetze sind schließlich für die Menschen gemacht. Es muss möglich sein, sie auch im Sinne der Menschen anzuwenden. Wir geben nicht auf, bis alle Möglichkeiten geprüft sind“, so Wittkowski abschließend.

Pressemitteilung vom 16. Januar 2026:

ZUKUNFT VAREL beantragt, dass die anlasslosen „Schottergärtenkontrollen“ sofort und künftig eingestellt werden - und distanziert sich mit aller Entschiedenheit von den in der Vergangenheit durchgeführten Kontrollen.

Der Ratsfraktion von ZV fehlt jegliches Verständnis für die flächendeckende Kontrolle auf „Schottergärten“ im Ostpreußenviertel und im Neubaugebiet Judith-von-Eßen. Es handelt sich bei dieser Aktion nicht um ein Verwaltungshandeln auf Grund der Anzeige eines Denunzianten - sondern um eine völlig unnötige und überzogene Kontrollaktion. 

Die Bediensteten des Rathauses sollten angesichts der knappen Personaldecke mit sinnvolleren Tätigkeiten beauftragt werden. 

Dazu Alfred Müller: „Mir fehlt jegliches Verständnis für diese Aktion. Die Menschen werden immer mehr von einer Politik gegängelt und überwacht, die angeblich der Umwelt dienen soll. Wenn auf Grund von Denunziationen gehandelt werden muss, wären es wenigstens Einzelfälle. Aber - denunzieren hat in Deutschland ja eine gewisse Tradition.“ 

Gesche Wittkowski: „Man sollte lieber die städtischen Bürgersteige, Straßen und Flächen in Augenschein nehmen und unbescholtene Menschen in Ruhe lassen. Es gibt weitaus dringendere Aufgaben für unsere Verwaltung, als in vorauseilendem Gehorsam Privatgärten zu kontrollieren.“